Die "goldene Regel" ° Konfuzius (ca. 551-489 v. Chr.):
"Was du selbst nicht wünscht, das tue auch nicht anderen Menschen an" (Gespräche 15,23).
° Rabbi Hillel (60 v. Chr.-10 n. Chr.):
"Tue nicht anderen, was du nicht willst, dass sie dir tun" (Sabbat 31a).
° Jesus von Nazaret:
"Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso" (Mt 7,12; Lk 6,31).
° Islam:
"Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nicht seinem Bruder wünscht, was er sich selber wünscht" (40 Hadithe von an-Nawawi 13).
° Jainismus:
"Gleichgültig gegenüber weltlichen Dingen sollte der Mensch wandeln und alle Geschöpfe in der Welt behandeln, wie er selbst behandelt sein möchte" (Suttraktritanga I,11,33).
° Buddhismus:
"Ein Zustand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicht angenehm und erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?" (Samyutta Nikaya V, 353.35-354.2).
° Hinduismus:
"Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral" (Mahabharata XIII.114.8).
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