Das Judentum im Überblick Die jüdische Religion ist eine der ältesten Religionen der Menschheit. In ihr sind die Wurzeln von Christentum und Islam verankert. Das Judentum ist eine monotheistische Religion, das heißt: eine Religion, die an nur einen Gott glaubt, der allein und ohne irgendeine Hilfe von außen existiert und handelt. Der heilige Name für diesen Gott lautet Jahwe oder Gott Israels. Jeder Mensch, der von einer jüdischen Mutter geboren wird, ist automatisch ein Jude, ein Angehöriger des Judentums. Außerdem kann man sich auch zum Judentum bekennen. Die Juden betrachten sich als das auserwählte Volk Gottes. Das Gotteshaus der Juden ist die Synagoge. Hier treffen sich jüdische Menschen, um zu beten, zu singen, zu lernen und zu lehren. Leter der jüdischen Gemeinde ist der Rabbiner.
Geschichte
Die Entstehungszeit des Judentums war um 1800 v.Chr. in Israel. Als Religionsstifter gelten Abraham und Moses. Abraham, der Stammvater der Juden, zog einst mit seinen Gefolgsleuten nach Kanaan (Israel). Später befreite dann der Prophet Moses seine Landsleute aus der ägyptischen Sklaverei und führte sie wieder nach Israel zurück. Auf dieser Reise wurden ihnen die 10 Gebote überreicht.
Israel bestand früher aus mehreren Stämmen, dann wurde es als Königreich vereint. Doch immer wieder zerbrach dieses Königreich. Für die Juden ist und bleibt Israel aber das gelobte Land, das ihnen von Gott versprochen wurde. Mit diesem Land verbinden sie ihren Glauben und ihr Hoffen. Das Judentum hat in seiner langen Geschichte viele schwere Krisen überwinden müssen. Dazu gehört beispielsweise die Judenverfolgung im Dritten Reich der Nationalsozialisten. Die Juden deuten diese Katastrophen und Verfolgungen als Strafe Gottes für Ungehorsam.
Heilige Schriften
Die Heilige Schrift der Juden ist der Tanach, die jüdische Bibel. Sie enthält die Thora (die fünf Bücher Moses), die Psalmen und die geschichtlichen und prophetischen Bücher. Diese zusammen werden von den Christen als Altes Testament bezeichnet. Der Talmud enthält Auslegungen und Erklärungen der Thora. Er ist das zweite bedeutende Schriftstück der Juden.
Glaube
· Im Mittelpunkt der jüdischen Religion steht der Gehorsam gegenüber dem Gesetz, das Gott Moses auf dem Berg Sinai offenbart hat (die 10 Gebote). Dieses Gesetz regelt das Leben der Juden. In der Thora sind außerdem über 600 religiöse Pflichten aufgeführt, die die Juden erfüllen sollen.
· Die jüdische Religion ist eine Lebensweise, die das ganze Leben ihrer Angehörigen formt. Diese Lebensweise umfasst eine Lebensführung und Lebensanschauung, die ganz auf dem Willen Gottes beruht.
· Juden glauben, dass die Welt und die ganze Schöpfung das Werk Gottes sind. Gott wiederum ist ewig und ohne Partner.
· Die Juden erwarten den Messias am Ende der Zeit. Sie glauben an ein Weltgericht und an die Auferstehung der Toten. Sie gehen davon aus, dass im Jenseits gute Taten belohnt und böse Taten bestraft werden. Deshalb bemühen sie sich, in diesem Leben den Grundstein für das Leben im Jenseits zu legen.
Die 10 Gebote
Du sollst an einen Gott glauben.
Du sollst den Namen Gottes nicht entehren (missbrauchen).
Du sollst den Tag des Herrn heiligen.
Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebst und es dir wohl ergeht.
Du sollst nicht töten.
Du sollst nicht Unkeuschheit treiben.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst kein falsches Zeugnis geben.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.
Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.
__________________ İmtisali cahidu fillah olubtur niyetim,
Dini islamın mücerred gayretidir gayretim.
Fazlı Hak ve hikmeti cündü ricalullah ile,
Ehl-i küfrü serteser kahreylemektir niyetim.
Embiyau evliyaya istinadım var benim,
Lütfü Haktandır hemen ümidi fethu ve nusratım.
Nefsim ve malımla nola kılsam cihanda içtihad,
Hamdülillah var gazaya sad hazaran rağbetim.
Ey Muhammed! Mucizatın Ahmedi muhtar ile,
Umarım galib ola Edayı dine devletim! |