 | Die Frau im Islam 1 |  |
24.04.2007, 08:18
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#1 (permalink)
| | Tercübeli Üye
alptraum isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 01.01.2005 Bulunduğu yer: Aşk`dan Yaş: 23 Mesajlar: 2.966 Tesekkür Etti: 19
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Tecrübe Puanı: 63 | Die Frau im Islam 1 Religionen - Chance oder Hindernis bei der Verwirklichung der Frauenrechte Am 16.November 2005 fand eine Podiumsdiskussion im Alten Rathaus in Wien statt, die von der „Plattform für interreligiöse Begegnung“ (PFIRB) mit Unterstützung der Evangelischen Akademie Wien veranstaltet und von der Kulturabteilung der Stadt Wien, Wissenschafts- und Forschungsförderung, gefördert wurde. Im Mittelpunkt dieser Diskussion stand die Frage, ob die Religion ein Hindernis oder eine Chance bei der Verwirklichung der Frauenrechte sei.
Alle Religionsgemeinschaften waren durch Referentinnen vertreten, wie Eva Maroschek (Vizepräsidentin Österreichischen Buddhistischen Religionsgemeinschaft), Barbara Heyse-Schaefer (Direktorin der evangelischen Frauenarbeit), Christa Schnabl (Institut für Moraltheologie, Kathol.-theol. Fakultät der Universität Wien), Christina Kundu (Hindusgemeinschaft), Obfrau Aswattha (Forum zur Integration von Hindus in Österreich), Andrea Saleh (Frauenbeauftragte der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich), und Irit Shillor (Rabbinerin, jüdische Gemeinde Or Chadasch). Die Moderation hatte Thomas M. Fiedler übernommen.
Einleitend zeichneten die Referentinnen ein kurzes Bild über die Frau in ihren Religionen. Die Mehrheit der Vertreterinnen war derselben Ansicht, dass die Frauen immer schon im Zentrum der gesellschaftlichen, sozialen und politischen Prozesse standen und gleichzeitig auch selbst daran mitgewirkt haben - angefangen vom Mitspracherecht innerhalb der Familie bzw. bei familiären Entscheidungen, später auch im politischen Bereich.
Interessant habe ich vor allem die Argumentation gefunden, dass im Buddhismus die Frau immer schon für Weisheit und für Überlegenheit stand, und dass im Hinduismus kein einheitliches Frauenbild existiere und somit auch keine wirklichen Regelungen bezüglich der Rechte und Pflichten der Frauen. Vielmehr orientieren sie sich dort an hervorragenden Frauenbiographien, die ihnen lehrreich erscheinen, und versuchen sie nachzuleben. Die katholische Kirche hätte seit jeher Schwierigkeiten mit den Rechten der Frauen gehabt, was gesellschaftspolitische Folgen nach sich zog hinsichtlich der Anwendung und Gültigkeit der allgemeinen Menschenrechte auch für die Frau. Im Judentum wird zwischen traditionellem und modernem Judentum unterschieden. Als ein Beispiel für diese Diversität war die Rabbinerin vertreten. Sie stand für das moderne Judentum und war für religiöse Anfragen bezüglich der Frauen zuständig. Die Frau im Judentum hat schon immer eine wichtige Rolle eingenommen. Im Islam lassen sich aus dem Koran viele Rechte für die Frau ableiten. Die Rolle der Frau wird in beiden Rechtsquellen des Islam, dem Koran und den so genannten „Hadithen“ (Aussagen bzw. Handlungsanweisungen des Propheten) definiert.
Zusammenfassend kann man sagen, dass in fast allen Religionen von Anfang an feministische Ansätze anzutreffen waren, die jedoch im Laufe der weiteren Entwicklung an Gewicht verloren.
Die Thesen, die meines Erachtens aus dieser Diskussion abzuleiten sind, sind folgende:
- Menschenrechte sind Frauenrechte, Frauenrechte sind Menschenrechte. Darunter fallen Rechte wie Recht auf Bildung, Recht auf Religion etc.
- Feminismus ist durchaus mit Religion vereinbar, das zeigt uns die Rolle der Frau in der Entwicklung der Geschichte der Religionen
- Alle Vertreterinnen waren sich darin einig, dass die Religionen keineswegs eine Benachteiligung, sondern sehr wohl eine Chance für die Verwirklichung der Frauenrechte darstellen und dazu verhelfen können, die Formulierung der Rechte der Frauen besser und wirkungsvoller zu gestalten.
- Keine Religion steht für die Benachteiligung der Frau, diese ist vielmehr auf die patriarchalischen Strukturen innerhalb der Kulturen und Gesellschaften zurückzuführen.
TEIL 2
Bei dieser Ausgabe möchte ich, auf die Stellung der muslimischen Frau eingehen, die zugleich eine Fortsetzung vom vorigem Artikel sein soll. Da ich einleitend weit zurückgeholt habe, möchte ich diesmal überblicksmäßig über die Rechte der Frauen sprechen und bei den nächsten Artikeln im speziellen über ihre rechtliche und soziale Stellung berichten. Wie erwähnt, hat sich vieles zu Gunsten der Frau im Islam verbessert, denn es gibt demnach keine Benachteiligung der Frau, was in vielen Koranstellen betont wird.
Erst durch den Islam verbesserte sich die Lage der Frau vehement, es wurden ihr Rechte eingeräumt, die die Frauen in anderen Kulturen viel später bekommen oder sie erkämpfen mussten. Eine muslimische Frau hat das Recht auf eigenes Vermögen und Besitz. Sie besitzt alleine das Vermögen, welches sie in die Ehe bringt bzw. durch Arbeit verdient.
Die Frau kann über ihr selbst verdientes Geld eigenständig und frei verfügen und ist nicht verpflichtet davon zum Unterhalt beizutragen.
Wenn die Frau reich ist und der Ehemann arm, darf er ihren Besitz nicht beanspruchen, weil sie das Recht hat, von ihrem Ehemann finanziell versorgt zu werden. Das heißt der Islam gibt der Frau das Recht der finanziellen Unabhängigkeit..
Die Frau im Islam hat auch den Anspruch auf eine Morgengabe (Mahr), darunter versteht man nicht „ Brautpreis“, „Ausgleich“ oder „Mitgift“ wie in anderen Kulturen. Die Morgengabe im Islam wird als Geschenk für die werdende Ehefrau betrachtet, was zu ihrer eigenen freien Verfügung steht.
Ein weiteres Recht der Frau ist das Recht auf Bildung und Entfaltung ihrer Talente, da die Frau eine große Rolle in der Erziehung des Kindes spielt, muss sie auch eine dementsprechende Bildung haben. Es ist die Pflicht eines Moslems, egal ob Mann oder Frau, nach Wissen zu streben.
Gott spricht im Koran für alle Gläubigen, wie für Männer und Frauen.
„Für die Muslime und die Muslima, für die gläubigen Männer und Frauen, für die wahrhaftigen, standhaften und demütigen Männer und Frauen, für die Almosen gebenden und für die fastenden und für die keuschen Männer und Frauen, die oft Gott anrufen, hat Gott Versöhnung und großen Lohn bereitet.“ (Sure 33, Vers 35).
Im Koran wird auch betont, dass nicht Eva die Verführerin ist, sondern der Satan wird für den Sündenfall verantwortlich gemacht. „Genauso die religiösen Grundpflichten , die die Fünf Säulen des Islam genannt werden, sind für Mann und Frau gleich. Dazu gehört das muslimische Glaubensbekenntnis (sahada) das Pflichtgebet (salat), das Fasten (saum) die gesetzliche Abgabe (zakat) und die Wallfahrt nach Mekka (hagg)“.
Demet Aysel demet@derfriede.at
Demet Aysel, Plattform SARAH
__________________ İmtisali cahidu fillah olubtur niyetim,
Dini islamın mücerred gayretidir gayretim.
Fazlı Hak ve hikmeti cündü ricalullah ile,
Ehl-i küfrü serteser kahreylemektir niyetim.
Embiyau evliyaya istinadım var benim,
Lütfü Haktandır hemen ümidi fethu ve nusratım.
Nefsim ve malımla nola kılsam cihanda içtihad,
Hamdülillah var gazaya sad hazaran rağbetim.
Ey Muhammed! Mucizatın Ahmedi muhtar ile,
Umarım galib ola Edayı dine devletim! | |
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02.05.2007, 20:02
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#2 (permalink)
| | Tercübeli Üye
Yasemin03 isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 23.12.2006 Yaş: 23 Mesajlar: 252 Tesekkür Etti: 17
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Tecrübe Puanı: 10 | natürlich haben frauen ihre rechte. viele leute, die kein wissen über islam haben und es falsch weiter erzählen, denken, dass frauen im islam keine so große rechte haben. sie dürfen nur den haushalt machen und zu hause abgammeln. hohe bildung wäre bei musliminen nicht zu finden. bildung und wissen ist aber wichtig, egal ob mann oder frau. aber meistens erziehen die frauen ihre kinder und deswegen finde ich es, dass die frau an mehr wissen verfügen soll als der mann. denn wissen muss auch der wahrheit entsprechen.
__________________ Kâfir bile olsa, hiç kimsenin kalbini kirma! Kalb kirmak, Allahü teâlâyi incitmek demektir.
Ahmed Yesevî Rahmetullahi aleyh Allah Resulü (s.a.v.) buyurdu ki:
Allah katinda duadan kiymetli bir ibadet yoktur | |
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04.05.2007, 14:37
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#3 (permalink)
| | Yeni Üye
Elet isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 24.09.2007 Bulunduğu yer: Wien Yaş: 28 Mesajlar: 64 Tesekkür Etti: 0
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Tecrübe Puanı: 2 | Kinder müssen meiner Meinung nach von Mutter UND Vater erzogen werden. Dies hat nichts zu tun mit den Rechten der Frau im Islam. Aber es würde mich interessieren, wie es in der Politik ist.
Da dominieren doch noch die Männer - vor ALLEM im Islamischen Glauben.
Oder? | |
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05.05.2007, 02:23
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#4 (permalink)
| | Gast
Mesajlar: n/a Tecrübe Puanı: |
Es gibt eine Denkhaltung unter Männern, die Frauen verachtet, sie aus der sozialen Gemeinschaft ausschließen will, sie als Menschen zweiter Klasse betrachtet. Diese Haltung stammt nicht etwa aus dem Islam, sondern beruht auf einem bösen, heidnischen Frauenbild. Der Quran hingegen definiert unmissverständlich die sozialen Beziehungen zwischen den Geschlechtern.
Die Stellung der Frau im Islam war kürzlich Gegenstand öffentlicher Diskussion. Eine Reihe von Missverständnissen tauchte auf, teils basierend auf alt hergebrachten Bräuchen, die für "islamisch" gehalten werden, es aber keineswegs sind, teils basierend auf Vorurteilen. Dies führt zu der naheliegenden Frage, wie denn die Rolle der Frau im islamischen Glauben tatsächlich definiert ist. Bei genauerer Betrachtung des Themas sehen wir, dass der Islam den Frauen eine hohe soziale Stellung gewährt und ihnen jede Freiheit und große Wertschätzung einräumt.
Gottes Gebote über den Status von Frauen und über die Beziehungen zwischen Männern und Frauen, offenbart im Quran, sind getragen von der Idee universaler Gerechtigkeit. Unter diesem Aspekt verlangt der Islam die Gleichheit der Geschlechter, sowohl was ihre Rechte, als auch was ihre Verantwortlichkeit und Pflichten angeht. Der Islam basiert auf der Liebe, der Toleranz und dem Respekt gegenüber allen Menschen, ein Konzept, in dem die Diskriminierung der Frau keinen Platz findet.
Die Beispiele für moralisches Verhalten, die der Quran uns zeigt, liegen vollständig innerhalb der Möglichkeiten eines jeden Menschen und gelten für vergangene und kommende Zeitalter der Geschichte.
Respekt gegenüber Frauen und den Rechten der Frauen gehören ohne jeden Zweifel in diese Kategorie moralischen Verhaltens. Allah macht im Quran klar, dass Aufgaben und Verantwortung der Frauen dieselben sind, wie die der Männer, und dass Männer und Frauen sich bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Verantwortung einander bestmöglich unterstützen sollen: "Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie - wahrlich, Allah erbarmt sich ihrer. Siehe, Allah ist mächtig und weise." (Quran, 9:71)
Allah betont, dass die Gläubigen entsprechend ihrer Taten behandelt werden, ohne Rücksicht auf ihr Geschlecht. Auf diese Realität wird in vielen Quran-Versen hingewiesen: Und ihr Herr antwortet ihnen: "Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau. Die einen von euch stammen ja von den anderen..." (Quran, 3:195)
"Wer das Rechte tut, und gläubig ist, sei es Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden ihn nach seinen besten Werken belohnen." (Quran, 16:97)
In einer weiteren Sure werden muslimische Männer und Frauen gleichgestellt und es wird betont, dass beide die gleiche Verantwortung tragen und in Gottes Augen denselben Status genießen: "Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen,
die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
die standhaften Männer und die standhaften Frauen,
die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen,
die fastenden Männer und die fastenden Frauen,
die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen, die Allahs häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen
- Allah hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen.
(Quran, 33:35)
Es gibt zahlreiche weitere Suren im Quran, die die Gleichheit von Männern und Frauen belegen, sowohl was ihre Aufgabe und Verantwortung angeht, als auch was ihre entsprechende Belohnung oder Bestrafung betrifft. Es gibt einige wenige Ungleichheiten in der Stellung von Mann und Frau, diese dienen jedoch der sozialen Sicherheit und dem Schutz der Frauen. Die Gebote des Quran berücksichtigen die natürlichen, durch die Schöpfung bedingten Unterschiede zwischen Mann und Frau, und etablieren ein in diesem Zusammenhang zu sehendes gleiches Recht für Männer und Frauen.
Der Islam sieht Frauen nicht als Objekte an. Deswegen wird es als unangemessen betrachtet, wenn eine Frau mit gutem Charakter einen Mann heiratet mit verdorbenem Charakter. Genauso wenig ist es einer Frau mit verdorbenem Charakter erlaubt, einen Mann zu heiraten mit gutem Charakter.
"Schlechte Frauen sind für schlechte Männer, und schlechte Männer sind für schlechte Frauen! Und gute Frauen sind für gute Männer, und gute Männer sind für gute Frauen! Diese sind frei von dem, was sie ihnen nachsagen. Vergebung und eine ehrenhafte Versorgung (für sie)!" (Quran, 24:26)
Auch in der Ehe wird Gleichheit von Pflicht und Verantwortung der Ehepartner verlangt. Allah will, dass sich die Ehepartner beschützen und beaufsichtigen. Diese Pflicht drückt der Quran wie folgt aus:
"...Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid..." (Quran, 2:187)
Viele Regeln und Gebote des Qurans befassen sich mit dem Schutz der Rechte der Frauen in der Ehe. Die Ehe basiert auf dem freien Willen beider Partner; der Ehemann hat für den Lebensunterhalt seiner Frau zu sorgen (4:4), und er muss sich auch nach einer Scheidung der Ehe um seine Ex-Frau kümmern (65:6).
Diese Suren des Qurans zeigen deutlich, dass der Islam die Beziehungen zwischen Männern und Frauen auf eine Rechtsgrundlage stellt und den ungerechten Praktiken und Bräuchen aus vorislamischen Gesellschaften ein Ende bereitet. Ein Beispiel hierzu ist die Situation von Frauen in vorislamischen arabischen Gesellschaften. Die heidnischen Araber sahen Frauen als minderwertig an und eine Tochter zu bekommen, war ein Umstand, dessen man sich schämen musste. Es gab Väter, die ihre neugeborenen Töchter lebendig begruben, damit sie nicht die Geburt eines Mädchens zugeben mussten. Allah hat diese barbarische Tradition im Quran verboten und warnt, das solche Taten am Tag des jüngstens Gerichts auf das strengste geahndet werden.
Tatsächlich brachte der Islam den Frauen, die in vormals heidnischen Gesellschaften großer Unterdrückung ausgesetzt waren, einen hohen Grad an Emanzipation.
Professor Bernard Lewis, bekannt als einer der besten westlichen Experten für Islamgeschichte und für Geschichte des Nahen Ostens gibt hierzu den folgenden Kommentar: "Generell gesehen brachte die Ausbreitung des Islam eine enorme Verbesserung der Position der Frau im alten Arabien, die ihnen neben anderen Rechten das Recht auf den Besitz von Eigentum gab; außerdem erhielten sie eine Reihe von Rechtsmitteln zu ihrem Schutz gegen Misshandlungen durch ihre Ehemänner oder Eigentümer. Die Tötung weiblicher Neugeborener, gewohnheitsmäßig toleriert im heidnischen Arabien, wurde durch den Islam verboten. Trotzdem ließ die Rechtsstellung der Frauen weiterhin viel zu wünschen übrig, und sie verschlechterte sich weiter, als die ursprüngliche Botschaft des Islam nicht nur in dieser Hinsicht ihre treibende Kraft verlor und unter dem Einfluss vormals ausgeübter Traditionen und Bräuche modifiziert wurde. (Bernard Lewis, Der Mittlere Osten, Weidenfeld und Nicolson, London, 1995, S.210)
Wir dürfen daher mit Fug und Recht behaupten, dass jene verachtende Mentalität, die Frauen aus der sozialen Gemeinschaft ausschließen will und sie als Menschen zweiter Klasse betrachtet, auf einem üblen, heidnischen Frauenbild beruht, dass im Islam keinen Platz hat.
Tatsächlich werden religiöse Frauen im Quran als Vorbilder für die Menschheit dargestellt. Eine dieser Frauen ist Maria, die Mutter Jesus Christus'. Eine andere ist jene Ehefrau eines ägyptischen Pharaos, die trotz des bösen Charakters ihres Ehemannes als eine gute Muslimin beschrieben wird (Quran, 66:11-12). Weiterhin beschreibt der Quran die sehr freundlichen Gespräche zwischen dem Propheten Salomon und der Königin von Saba (Quran, 27:42-47) sowie zwischen Prophet Moses und zwei jungen Frauen. All diese Gespräche symbolisieren die zivilisierten sozialen Beziehungen zwischen den Geschlechtern.
Deshalb ist es für einen Muslim nicht möglich, eine bigotte Haltung gegenüber Frauen einzunehmen. In einer Gesellschaft in der der wahre Islam praktiziert wird, wird den Frauen ein hohes Maß an Höflichkeit und Respekt entgegengebracht werden, und man wird sicherstellen, dass Frauen in Freiheit und Sicherheit leben können.
Die Interpretation des Qurans erfordert die Einhaltung einer fundamentalen Regel: Der Sinn einer beliebigen Textstelle erschließt sich nur dann, wenn sie im gesamten Zusammenhang des Qurans verstanden wird. Setzt man dieses Verständnis voraus, dann wird deutlich, dass die Regeln Allahs, die sich mit Frauen befassen, eine Sozialstruktur bilden, die es den Frauen ermöglicht, auf das Angenehmste und Glücklichste zu leben. In einer Gesellschaft, in der die moralischen Werte, die der Islam kennt, verständnisvoll praktiziert werden, wird die soziale Stellung der Frau herausragender sein, als in Gesellschaften, die wir heute als "modern" ansehen. | |
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05.05.2007, 15:27
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#5 (permalink)
| | Tercübeli Üye
Yasemin03 isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 23.12.2006 Yaş: 23 Mesajlar: 252 Tesekkür Etti: 17
19 Kunu Icin 36 Tesekkür Aldı
Tecrübe Puanı: 10 | Alıntı: Elet Nickli Üyeden Alıntı
Kinder müssen meiner Meinung nach von Mutter UND Vater erzogen werden. Dies hat nichts zu tun mit den Rechten der Frau im Islam. Aber es würde mich interessieren, wie es in der Politik ist.
Da dominieren doch noch die Männer - vor ALLEM im Islamischen Glauben.
Oder? | ja klar. ich hab auch das erzeihen nicht bezweifelt oder es auch nicht so gemeint, dass nur die frauen die kinder erziehen sollen usw. das wollt ich nur klar stellen.
naja in der politik sehe ich auch viel mehr männer als frauen. zb. in der türkei kenne ich nur eine politikerin vom namen her sonst irgendwie keinen.
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Ahmed Yesevî Rahmetullahi aleyh Allah Resulü (s.a.v.) buyurdu ki:
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06.05.2007, 13:16
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#6 (permalink)
| | Yeni Üye
Elet isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 24.09.2007 Bulunduğu yer: Wien Yaş: 28 Mesajlar: 64 Tesekkür Etti: 0
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Tecrübe Puanı: 2 | Alıntı: Enes. Nickli Üyeden Alıntı
Die Beispiele für moralisches Verhalten, die der Quran uns zeigt, liegen vollständig innerhalb der Möglichkeiten eines jeden Menschen und gelten für vergangene und kommende Zeitalter der Geschichte.
Respekt gegenüber Frauen und den Rechten der Frauen gehören ohne jeden Zweifel in diese Kategorie moralischen Verhaltens. Allah macht im Quran klar, dass Aufgaben und Verantwortung der Frauen dieselben sind, wie die der Männer, und dass Männer und Frauen sich bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben und Verantwortung einander bestmöglich unterstützen sollen: "Und die Gläubigen, Männer und Frauen, sind einer des anderen Freund. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Unrechte und verrichten das Gebet und zahlen die Steuer und gehorchen Allah und Seinem Gesandten. Sie - wahrlich, Allah erbarmt sich ihrer. Siehe, Allah ist mächtig und weise." (Quran, 9:71)
Allah betont, dass die Gläubigen entsprechend ihrer Taten behandelt werden, ohne Rücksicht auf ihr Geschlecht. Auf diese Realität wird in vielen Quran-Versen hingewiesen: Und ihr Herr antwortet ihnen: "Siehe, Ich lasse keine Tat von euch verloren gehen, sei es von einem Mann oder einer Frau. Die einen von euch stammen ja von den anderen..." (Quran, 3:195)
"Wer das Rechte tut, und gläubig ist, sei es Mann oder Frau, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden ihn nach seinen besten Werken belohnen." (Quran, 16:97)
In einer weiteren Sure werden muslimische Männer und Frauen gleichgestellt und es wird betont, dass beide die gleiche Verantwortung tragen und in Gottes Augen denselben Status genießen: "Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen,
die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
die standhaften Männer und die standhaften Frauen,
die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
die Almosen spendenden Männer und die Almosen spendenden Frauen,
die fastenden Männer und die fastenden Frauen,
die ihre Keuschheit wahrenden Männer und die ihre Keuschheit wahrenden Frauen, die Allahs häufig gedenkenden Männer und gedenkenden Frauen
- Allah hat für sie Vergebung und großen Lohn vorgesehen.
(Quran, 33:35)
Es gibt zahlreiche weitere Suren im Quran, die die Gleichheit von Männern und Frauen belegen, sowohl was ihre Aufgabe und Verantwortung angeht, als auch was ihre entsprechende Belohnung oder Bestrafung betrifft. Es gibt einige wenige Ungleichheiten in der Stellung von Mann und Frau, diese dienen jedoch der sozialen Sicherheit und dem Schutz der Frauen. Die Gebote des Quran berücksichtigen die natürlichen, durch die Schöpfung bedingten Unterschiede zwischen Mann und Frau, und etablieren ein in diesem Zusammenhang zu sehendes gleiches Recht für Männer und Frauen.
Der Islam sieht Frauen nicht als Objekte an. Deswegen wird es als unangemessen betrachtet, wenn eine Frau mit gutem Charakter einen Mann heiratet mit verdorbenem Charakter. Genauso wenig ist es einer Frau mit verdorbenem Charakter erlaubt, einen Mann zu heiraten mit gutem Charakter.
"Schlechte Frauen sind für schlechte Männer, und schlechte Männer sind für schlechte Frauen! Und gute Frauen sind für gute Männer, und gute Männer sind für gute Frauen! Diese sind frei von dem, was sie ihnen nachsagen. Vergebung und eine ehrenhafte Versorgung (für sie)!" (Quran, 24:26)
Auch in der Ehe wird Gleichheit von Pflicht und Verantwortung der Ehepartner verlangt. Allah will, dass sich die Ehepartner beschützen und beaufsichtigen. Diese Pflicht drückt der Quran wie folgt aus:
"...Sie sind euch ein Kleid, und ihr seid ihnen ein Kleid..." (Quran, 2:187)
Viele Regeln und Gebote des Qurans befassen sich mit dem Schutz der Rechte der Frauen in der Ehe. Die Ehe basiert auf dem freien Willen beider Partner; der Ehemann hat für den Lebensunterhalt seiner Frau zu sorgen (4:4), und er muss sich auch nach einer Scheidung der Ehe um seine Ex-Frau kümmern (65:6).
Diese Suren des Qurans zeigen deutlich, dass der Islam die Beziehungen zwischen Männern und Frauen auf eine Rechtsgrundlage stellt und den ungerechten Praktiken und Bräuchen aus vorislamischen Gesellschaften ein Ende bereitet. Ein Beispiel hierzu ist die Situation von Frauen in vorislamischen arabischen Gesellschaften. Die heidnischen Araber sahen Frauen als minderwertig an und eine Tochter zu bekommen, war ein Umstand, dessen man sich schämen musste. Es gab Väter, die ihre neugeborenen Töchter lebendig begruben, damit sie nicht die Geburt eines Mädchens zugeben mussten. Allah hat diese barbarische Tradition im Quran verboten und warnt, das solche Taten am Tag des jüngstens Gerichts auf das strengste geahndet werden. | Und im Endeffekt sehen wir, dass egal was im Koran steht, die Menschen sich sowieso so verhalten, WIE SIE WOLLEN!
Jeder individuell für sich selbst. Da kannst du noch so oft deine Prädigten über den Islam halten.
Es gibt gute Muslime UND schlechte Muslime.
Genau so gibt es gute Christen UND schlechte Christen. | |
| |  |  | zwischen finsternis und licht |  |
07.07.2007, 18:57
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#7 (permalink)
| | Yeni Üye
MBHB isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 28.06.2007 Yaş: 26 Mesajlar: 9 Tesekkür Etti: 0
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Tecrübe Puanı: 0 | zwischen finsternis und licht Alıntı: Elet Nickli Üyeden Alıntı
Und im Endeffekt sehen wir, dass egal was im Koran steht, die Menschen sich sowieso so verhalten, WIE SIE WOLLEN!
Jeder individuell für sich selbst. Da kannst du noch so oft deine Prädigten über den Islam halten.
Es gibt gute Muslime UND schlechte Muslime.
Genau so gibt es gute Christen UND schlechte Christen. |
mann darf und kann aber auch nicht die menschen zu lassen das zu machen was die möchten .es geben islamistische gesetze die durch gefürht müssen amsonsten kann das auf den glaubigen an schaden verursachen und um das zu verhindern müssen einige regeln gebracht werden,regeln welches die ganze gemeinschaft betrift und regeln was von jedem verwendet werden kann.aber fallst du meinst das mann die menschen nicht zwingen kann, das bestaetige ich genau so .weil es ein befehl von Allah ist.
Und in den heiligen schriften in qoran steht:
Und hätte dein Herr Seinen Willen erzwungen, wahrlich, alle, die auf der Erde sind, würden geglaubt haben insgesamt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, daß sie Gläubige werden?(yunus:99)so diese versen beweisen das es kein zweck hat die menschen zu zwingen aber es ist unsere aufgabe die menschen die wahrheit auch zu übermitteln.
Rufe auf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt am besten jene, die rechtgeleitet sind.(nahl125)
so in dieser tatsache sind die gesezte zu übermitteln ein plicht für uns alle muslime inschallah
Allah soll uns inschallach davon uns beschützen den iman zu verlieren.  'die erde fürht dich mit den teufel zu tanzen
durch bestaetigen kann man den iman pflanzen
das ist die beschreibung der vorsichtsmassregel
der rest wird dein glauben weg kratzen'
MBHB | |
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24.07.2007, 14:56
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#8 (permalink)
| | Yeni Üye
usta44 isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 24.07.2007 Yaş: 21 Mesajlar: 7 Tesekkür Etti: 0
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Tecrübe Puanı: 0 | danke für die info | |
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05.08.2007, 14:08
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#9 (permalink)
| | Yeni Üye
Elet isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 24.09.2007 Bulunduğu yer: Wien Yaş: 28 Mesajlar: 64 Tesekkür Etti: 0
0 Kunu Icin 0 Tesekkür Aldı
Tecrübe Puanı: 2 | Alıntı: MBHB Nickli Üyeden Alıntı
mann darf und kann aber auch nicht die menschen zu lassen das zu machen was die möchten .es geben islamistische gesetze die durch gefürht müssen amsonsten kann das auf den glaubigen an schaden verursachen und um das zu verhindern müssen einige regeln gebracht werden,regeln welches die ganze gemeinschaft betrift und regeln was von jedem verwendet werden kann.aber fallst du meinst das mann die menschen nicht zwingen kann, das bestaetige ich genau so .weil es ein befehl von Allah ist.
Und in den heiligen schriften in qoran steht:
Und hätte dein Herr Seinen Willen erzwungen, wahrlich, alle, die auf der Erde sind, würden geglaubt haben insgesamt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, daß sie Gläubige werden?(yunus:99)so diese versen beweisen das es kein zweck hat die menschen zu zwingen aber es ist unsere aufgabe die menschen die wahrheit auch zu übermitteln.
Rufe auf zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art. Wahrlich, dein Herr weiß am besten, wer von Seinem Wege abgeirrt ist; und Er kennt am besten jene, die rechtgeleitet sind.(nahl125)
so in dieser tatsache sind die gesezte zu übermitteln ein plicht für uns alle muslime inschallah
Allah soll uns inschallach davon uns beschützen den iman zu verlieren.  'die erde fürht dich mit den teufel zu tanzen
durch bestaetigen kann man den iman pflanzen
das ist die beschreibung der vorsichtsmassregel
der rest wird dein glauben weg kratzen'
MBHB | Zwang ist sowieso die schlechteste Methode um seinen Willen durchzusetzen.
Dafür muss man weder Müslim noch Christ noch Buddhist noch Hinduist sein.
Man muss MENSCH sein! Ein guter Mensch sein! | |
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05.08.2007, 17:11
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#10 (permalink)
| | Üye
miniksercen isimli Üye şimdilik offline konumundadır
Üyelik tarihi: 29.07.2007 Bulunduğu yer: vienna Yaş: 20 Mesajlar: 177 Tesekkür Etti: 0
0 Kunu Icin 0 Tesekkür Aldı
Tecrübe Puanı: 20 | Wenn die Menschen ihre Religon nicht so ausüben wie sie es eigentlich sollten kann man der Religion wohl kaum die Schuld geben !
PS.: Wenn man den Islam so lebt wie es sich gehört ist man ein guter Mensch 
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