"Leiden und Tod" Vorherbestimmung spielt im Islam eine große Rolle. Der Glaube an die Vorherbestimmung soll den Gläubigen Schicksalsschläge erleichtern. Das darf Muslime aber nicht daran hindern, sich um eine Verbesserung ihrer Situation zu bemühen. Der Tod ist im Islam der Übergang in eine andere Stufe der Existenz. Im Jenseits ernten die Menschen die Früchte ihrer Taten.
Der Glaube an die Vorherbestimmung soll dem Muslim Schicksalsschläge erleichtern. Dies wird oft als "Kismet" missverstanden, der Islam befürwortet aber keine passive Schicksalsergebenheit. Jeder Gläubige sollte sich aktiv um die Verbesserung seiner Situation, der seiner Mitmenschen und seiner Umwelt bemühen. "Gott schuf keine Krankheit, ohne dafür nicht auch ein Heilmittel zu schaffen", sagte Muhammad. Auferstehung am Jüngsten Tag
Der Tod bedeutet den Übergang zu einer anderen Stufe der Existenz. Am Jüngsten Tag werden die Menschen auferstehen und der göttlichen Gerechtigkeit zugeführt. Jene, die Gutes wirkten, erwartet der Lohn des Paradieses, wer auf Erden Verderben stiftete, hat mit der Strafe des Feuers zu rechnen. Ob die lebhaften Schilderungen von Paradies und Hölle im Koran symbolisch oder real zu verstehen sind, darüber wurde schon vor Jahrhunderten spekuliert. Wie immer das Jenseits aussehen mag - es ist der Ort, wo die Menschen die Früchte ihrer Taten ernten. |