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Üyelik tarihi: 01.01.2005 Bulunduğu yer: Aşk`dan Yaş: 23 Mesajlar: 2.966 Tesekkür Etti: 19
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Tecrübe Puanı: 63 | Die Bewohner von Sodom und Gomorrha und einige andere Zivilisationen wurden für ihre Die Bewohner von Sodom und Gomorrha und einige andere Zivilisationen wurden für ihre abscheulichen Sünden getötet. Doch heute gibt es mehr Sünder als damals und anstößiges Verhalten ist viel weiter verbreitet als zu jener Zeit. Warum also bestraft Gott die entsprechenden Menschen nicht, warum verschont Er ihre Länder?
Seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte sind viele Zivilisationen zerstört worden, weil sie gegen Gott und Seine Propheten aufbegehrt und gesündigt haben. Natürlich kann Gott warten und im Jenseits mit den Sündern abrechnen, manchmal jedoch bestraft Er schon in dieser Welt.
Eines der bekanntesten Beispiele hierfür war die Zerstörung der Städte Sodom und Gomorrha. Ihre Bewohner wurden das Volk Lots genannt, d.h. das Volk, zu dem der Prophet Lot entsandt worden war, um es zu warnen und auf den rechten Weg zu führen. Die Menschen dieses Volkes pflegten jedoch unnatürliche Begierden und gaben sich unmoralischen und abscheulichen Praktiken hin. Obwohl der Prophet Lot sie viele Male warnte, waren sie nicht dazu bereit, von ihren Sünden ablassen. Schließlich beauftragte Gott Seine Engel damit, den Propheten Lot aufzufordern, mit denen, die seinen Warnungen Beachtung schenkten, die Stadt zu verlassen und einen sicheren Platz aufzusuchen, da Gottes Zorn über die Aufsässigen kommen werde. Das Land, in dem jene Leute lebten, wurde daraufhin in einer einzigen Nacht völlig zerstört.
Auch vom Volk des Propheten Noah wird im Koran sehr detailliert berichtet. Auch dieses war ungebildet und betete seit langer Zeit zu Götzen. Der Prophet Noah lud die Menschen seines Volks zu Gott ein, versuchte sie dazu zu bewegen, für einen wohlverdienten Lohn Gutes zu tun, und untersagte ihnen zu sündigen. Sie aber steckten sich ihre Finger in die Ohren. Er drohte ihnen mit dem Zorn Gottes, doch sie weigerten sich ihm zuzuhören. Da kam die Strafe Gottes über sie. In diesem Fall wurden die Sünder durch eine Flut bestraft. Ganz plötzlich und sehr heftig begann es zu regnen und auch aus dem Boden brachen Wasser hervor. Die Hügel wurden überflutet. Das Wasser breitete sich immer weiter aus und bedeckte schließlich die verlassenen Gebiete und sogar die Berge. In ihrem Tosen umschlossen die verheerenden Fluten die Ungläubigen in ihrer fürchterlichen Umarmung und wurden für sie zu einem Friedhof. Einigen Hadithen zufolge (die allerdings eine unvollständige Überliefererkette aufweisen) überlebten nur sechzig oder siebzig dieser Menschen die Katastrophe. Noch heute bemühen sich Archäologen, die Arche Noahs zu finden. Wir aber überlassen sie ihrer Suche und wenden uns nun unserer Frage zu: Warum verhängt Gott nicht gegen die Sünder von heute ähnliche Strafen?
Um die Antwort zu finden, sollten wir einen Blick in die Geschichte werfen. Beginnend mit dem ersten Menschen hat Gott immer wieder Propheten gesandt, um Seine Diener auf den rechten Weg zurückzuführen und sie damit zur ewigen Glückseligkeit einzuladen. Jeder der Gesandten Gottes wurde zu einem bestimmten Volk, einer bestimmten Rasse oder einer bestimmten Zivilisation geschickt, d.h., sie alle waren nur für ihre eigenen Leute verantwortlich. Der letzte der Propheten jedoch, der Prophet Muhammad, Friede sei mit ihm, wurde der gesamten Menschheit und sogar der gesamten Schöpfung gesandt. Die Anhängers dieses Propheten werden seine umma genannt. Die umma umfasst sowohl die vom Propheten direkt angesprochenen Menschen als auch diejenigen, die seinen Ruf indirekt hörten und ihm folgten.
Viele der in der Gegenwart in Europa, Amerika und anderen Gegenden lebenden Menschen haben - ob sie nun zu den Leuten gehören, die zum Islam gerufen wurden, ihn aber abgelehnt haben (ummat ad-da'wa), oder zu jenen, die die Einladung angenommen und sich zum Islam bekannt haben (ummat al-idschaba) - Sünden begangen, die zu Zeiten der Propheten Lot, Methusalem (Salih) und Heber (Hud) noch gänzlich unbekannt waren. Aber die Tatsache, dass der Prophet Muhammad zu allen Menschen entsandt wurde, schützt sie vor der vollständigen Vernichtung oder Bestrafung, die die Gemeinschaften Lots, Methusalems oder Hebers heimgesucht hat. Der Koran versichert uns, dass es, was die umma Muhammads betrifft, keine vergleichbare Zerstörung geben wird:
Allah aber wollte sie nicht bestrafen, solange du unter ihnen weiltest, noch wollte Allah sie bestrafen, während sie um Vergebung baten.
(8:33)
In einem weiteren Vers erklärt uns der Koran die Allgemeingültigkeit und den umfassenden Charakter der Prophetenschaft Muhammads und die Großartigkeit und die Bedeutung seiner Person. Der Prophet vor ihm war Marias Sohn Jesus. Der Koran weist darauf hin, wie Jesus Gott für seine Anhänger anflehte: Wenn Du sie bestrafst, sind sie Deine Diener; und wenn Du ihnen verzeihst, bist Du wahrlich der Allmächtige, der Weise. (5:118) Der Allmächtige sagte Seinerseits zum Propheten Muhammad: Ich werde keine Strafe schicken, solange du unter ihnen weilst und sie um Meine Vergebung bitten.
Diese Verse lehren uns, dass die umma des Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm, zwei bedeutende Schutzschilde gegen den Zorn Gottes besitzt. Der erste besteht darin, dass uns zu seinen Lebzeiten seine physische und später seine spirituelle Existenz vor dem Zorn Gottes bewahrten bzw. bewahren. Der zweite Schutzschild besteht darin, dass Hoffnung besteht, vor dem Zorn Gottes bewahrt zu werden, solange es noch einige aufrichtige und gehorsame Menschen in einem Land gibt, die Gott treu dienen und andere zur Wahrheit rufen, Menschen, die begreifen, dass sie nachlässig und leichtsinnig waren und gesündigt haben, die Gottes Vergebung suchen und danach streben, bessere Menschen zu werden, und solange so aufrichtige Gläubige nicht Gefahren ausgesetzt, unterdrückt und verfolgt werden.
In den Hadithen des Propheten Muhammad wird außerdem darüber berichtet, dass er sehr oft für die Rettung seiner umma betete. Eines dieser Gebete wurde während seiner Abschieds-Pilgerfahrt am Berge Arafat und in Muzdalifa verrichtet. Dort bat er Gott unter anderem, keine Strafe auf seine umma herabzusenden. Einige seiner Gebete wurden erhört, andere wiederum nicht. Seine Gefährten gaben seine Worte wie folgt wieder:
Ich habe Allah gebeten, nicht die Strafe Gottes auf meine umma herabzusenden. Er nahm meine Gebete an und antwortete: "Ich werde keine Strafe auf sie herabsenden, aber sie werden sich selbst gegenseitig vernichten; wenn sie sündigen, werde Ich sie streiten und gegeneinander kämpfen lassen." Dann bat ich Allah erneut, meiner umma auch das zu ersparen, doch dies akzeptierte Er nicht.
Dieser Hadith besagt, dass den Muslime Uneinigkeit, Konflikten und Kriegen nicht erspart werden, wenn sie Sünden begehen. Der Prophet Muhammad bat, dass diese Konsequenz ihres freien Willens den Muslimen erspart bliebe, aber aus Gründen, die nur Gott kennt, wurde diese Bitte nicht erfüllt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es keine massive Vernichtung eines ganzen Volkes auf Erden geben wird, solange unter den sündigen Menschen auch einige leben, die aufrichtig glauben, beten, Gott dienen und Seinen Namen und Sein Wort verbreiten, und solange einige von ihnen Seine Vergebung suchen und danach streben, sich und andere zu besseren Menschen zu machen.
Und Gott weiß es am besten!
__________________ İmtisali cahidu fillah olubtur niyetim,
Dini islamın mücerred gayretidir gayretim.
Fazlı Hak ve hikmeti cündü ricalullah ile,
Ehl-i küfrü serteser kahreylemektir niyetim.
Embiyau evliyaya istinadım var benim,
Lütfü Haktandır hemen ümidi fethu ve nusratım.
Nefsim ve malımla nola kılsam cihanda içtihad,
Hamdülillah var gazaya sad hazaran rağbetim.
Ey Muhammed! Mucizatın Ahmedi muhtar ile,
Umarım galib ola Edayı dine devletim! |