Über das Fasten im Islam Zum Fasten sagte der Prophet des Islams (Friede sei mit Ihm und seiner Familie) zu Gabir Ibn Abdullah Ansari: O Gabir! Wer im Monat Ramadan fastet und zu nächtlicher Stunde Gottes gedenkt, statt sich dem Schlaf hinzugeben, bewahrt seinen Magen vor Unerlaubtem, seinen Schoß vor Sünde und seine Zunge vor hässlicher Rede. Wenn er dann den Monat Ramadan über gefastet hat, lässt er ebenso wie er den Fastenmonat hinter sich zurücklässt - auch seine Sünden hinter sich zurück.
Gabir antwortete: O Gesandter Gottes! Wie erfreulich ist doch diese Mitteilung!
Der Prophet daraufhin: O Gabir! Wie schwer sind aber auch die Bedingungen.
Wie wird gefastet?
Dazu sagt der Quran: „Und esset und trinket, bis der weiße Faden von dem schwarzen Faden der Morgenröte zu unterscheiden ist. Dann vollendet das Fasten bis zum Einbruch der Nacht.“ (Sura Baqara, Vers 188)
Somit wird vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang nicht gegessen, getrunken, geraucht; aber auch der Geschlechtsverkehr ist während des Fastens verboten.
Sinn des Fastens
Enthält man sich des Essens und des Trinkens so erfährt der Mensch, was es bedeutet Hunger und Durst zu haben. Etwas, das leider immer noch Millionen von Menschen haben und auch daran sterben. Wir fühlen zumindest für einen kurzen Moment, was diese armen Menschen täglich erleiden. Dies wäre der körperliche Sinn des Fastens. Man reinigt seinen Körper und gibt ihm Zeit sich auszuruhen. (Wenn man sich natürlich den Magen beim Fasten brechen so derart voll schlägt, dass der Körper den ganzen Tag über braucht um das gegessene zu verarbeiten, so der Sinn wohl offenkundig verfehlt).
Aber Fasten bedeutet weit aus mehr! Im Ramadan haben wir die Gelegenheit intensiver als sonst über uns nachzudenken. Über unseren Glauben, unseren Charakter, unser Verhalten mit den Mitmenschen. Im Monat Ramadan bemühen wir uns noch mehr um gutes Benehmen, vermeiden schädliche Worte und versuchen ruhiger zu werden. Natürlich ist es für berufstätige nicht immer leicht zu fasten und dann den ganzen Stress zu ertragen. Viele nehmen sich gerade im Monat Ramadan wenn es ihnen möglich ist auch wenigstens ein paar Tage frei, um die Zeit zu nutzen und in sich zu kehren. Man nutzt die Zeit um den Quran zu lesen, befasst sich mit den muslimischen Angelegenheiten, auch besucht man wieder Freunde und Verwandte die man vielleicht schon länger nicht gesehen hat. Man nutzt die Zeit in Andacht und im Gebet um ALLAH (c.c.) näher zu kommen. Der Fastenmonat ist auch die Zeit der Abrechnung mit dem was der Mensch das ganze Jahr über getan hat. Man sollte die Gelegenheit nutzen ALLAH (c.c.) in diesem Monat noch mehr für seine Gaben zu danken und aufrichtig seine bewussten oder auch unbewussten Taten bereuen und ALLAH (c.c.) darum bitten, dass Er ihn von seinen Sünden reinigt.
__________________ Bin sene de okusam ne biliyorsun diye sorsalar bana ? HADDİMİ BİLİRİM derim....
“Rahmân'ın (has) kulları onlardır ki, yeryüzünde tevazu ile yürürler...Kendini bilmez kimseler onlara laf attığında (incitmeksizin) “Selam!” derler (geçerler)” (Furkan 25/63) |