Gefangenschaftserinnerungen Gefangenschaftserinnerungen
Eyyüb Sabri Effendi, der ehemalige Sultansbeamter in Gaziantep, schreibt in seinem Buch “Esaret Hâtıraları” (Gefangenschaftserinnerungen), das in Istanbul 1978 veröffentlicht wurde, im folgenden:
“Nach britischer Auffassung ist es eine Nationalaufgabe, die Muslime zu verachten und zu quälen. An mehr als zwanzigtausend Gefangenen wurden 1919 im Krankenhaus Abbâsiyye in Ägypten Zwangsoperationen durchgeführt, bei denen ihnen die Augen entnommen und ihre Arme und Beine amputiert wurden. Die Gefangenen wurden gezwungen, nackt an dem britischen Major vorbeizugehen. Unter den Gefangenen befand sich ein Geistlicher namens Hodscha Abdullah Effendi, der flehte sehr, wenigstens die Schamteile ihrer Körper mit Taschentuch bedecken zu dürfen. Aber seine Bitte wurde abgelehnt und verachtet. Neben den vielen Gelehrten und Honorationen waren Ömer Baytar Effendi, Bürgermeister von Jaffa, Essad Schakir Effendi, Abgeordneter von Akka und Kommandeur der 4. Armee und Seyfeddin Effendi, Mitglied der Stadverwaltung Nablus anwesend. Neben der britischen Barbarei, die wir ertragen mussten, sind die Grausamkeiten und Inquisitionsgreuel in der Vergangenheit harmlos! Die Briten haben uns solch eine Schande angetan, die kein Volk zuvor begehen konnte!”
__________________ Bin sene de okusam ne biliyorsun diye sorsalar bana ? HADDİMİ BİLİRİM derim....
“Rahmân'ın (has) kulları onlardır ki, yeryüzünde tevazu ile yürürler...Kendini bilmez kimseler onlara laf attığında (incitmeksizin) “Selam!” derler (geçerler)” (Furkan 25/63) |