BRAHMANISMUS
Brahma heißt “Heiliges Wort”. Mashar-ı Dschan-ı Dschânan[Dschan-i Dschanan fand 1195 [1781] in Delhi den Märtyrertod.] erklärt in seinem 14. Brief: “Diese Religion war eine der himmlischen Religionen, die Jahrhunderte vor der Geburt des Propheten Jesus, Friede sei mit ihm, aufrat. Ihre Angehörigen irrten von ihrer wahren Religion ab und wurden ungläubig.” Die Geistlichen in dieser Religion wurden Brahmane genannt. Einer von ihnen erklärte seine Gottheit.
Dieser soll vier Söhne gehabt haben. Nach dem Aberglauben soll einer seiner Söhne aus seinem Mund und die anderen aus seiner Hand bzw. seinem Fuß zustandegekommen sein. Aufgrung seiner vier Söhne teilen die Brahmanen die Menschen in vier Gruppen:
1) Brahmanen: Sie sind die geistlichen Mönche und Gelehrten des Brahmanismus. Das heilige sogenannte “Weda” Buch vorzu lesen und zu erklären und die anderen Angehörigen des Brahmanismus zu leiten, sind ihre Aufgaben. Sie haben einen sehr großen Einfluß. Niemand kann sich ihren Aufforderungen widersetzen. Alle haben Angst vor ihnen.
2) Die Kämpfer: Zu dieser Klasse gehören die Herrscher, die Radschas (Fürsten), die großen Staatsmänner und der Kriegeradel. Solche werden “Krischna” genannt.
3) Die Kaufleute und Bauern. [Diese werden “Wayansa” genannt]
4) Die Dörfler, die Angestellten und die Ähnlichen.
Diejenigen, die keiner von diesen vier Klassen angehören, werden “Paria” genannt, sie haben kein Recht, wie Menschen zu leben. Man geht mit ihnen wie mit einem Tier um. Sie haben nicht die Rechte, die die Angehörigen dieser vier Klasse haben. Im Brahmanismus gibt es Götzenbilder. Die Arten dieser Götzenbilder, ihre Bedeutungen, die Nahrungsmittel, deren Genuss erlaubt oder verboten ist, Schuld und Strafe, alldies steht in ihrem heiligen Buch “Manawa Dharina Schastra” geschrieben [Das religiöse Buch von Manu]. Die Brahmanen sind Polytheisten. Ihr größter Gott ist “Krischna”, der sich in eine menschliche Gestalt versetzte, damit er die Bosheit beseitigt, und der zweitgrößte ist “Wischnu”. Ihr dritter Gott ist “Schiwa”. Wischnu ist sehr wichtig. Wischnu bedeutet “das, was in den Menschen eindringt.” Wischnu ist eine Figur mit vier Händen. Sein Körper ist dunkelblau. Er erscheint entweder auf seinem “Garuta” genannten Adler, auf einer Lotosblume oder auf einer Schlange. Nach dem Brahmanismus kam Wischnu neunmal in verschiedenen Gestalten wie z.B. als Mensch, Tier oder Blume auf die Erde herab. Jetzt wird erwartet, dass er das zehnte Mal herabkommt.
Im Brahmanismus ist es nur im Krieg erlaubt zu töten. In anderen Zeiten darf man kein Wesen, sei es Mensch oder Tier, töten. Es wird daran gelaubt dass, der Mensch ein heiliges Wesen ist. Ihre Angehörigen glauben an die “Seelenwanderung”. Das heißt, dass der Geist nach dem Tod eines Menschen in einer anderen Gestalt auf die Erde zurückkehrt. Im Brahmanismus ist es verboten, die Tiere zu töten, da man berücksichtigt, dass Wischnu auch in der tierischen Gestalt auf die Erde herabkommen könnte. Deshalb essen die fanatischen Brahmanen niemals Fleisch.
Nach dem Buch “Manawa Dharine Schastra”, wird das menschliche Leben in vier Phasen eingeteilt.
1) Ausbildung
2) Ehe
3) Einsamkeit
4) Auf Belohnung gezielte Bettelei
Mazhar-ı Dschânân, Friede sei mit ihm, einer der Gelehrten der Sittlichkeitslehre in Indien schrieb über “die Zeremonien der Ungläubigen aus Indien” in seinem 14. Brief in persisch folgendes: “ALLAH, der Erhabene, leitet alle Menschen auf den Weg zum Glück. Ebenso schickte Er auch Indien ein Buch, das mit den Namen “Weda” und “Bîd” erwähnt wird, mit dem sogenannten Bernîhâ (ein Engel). Dieses Buch bestand aus vier Teilen. Die großen Gelehrten dieser Religion leiteten aus vier Teilen sechs Sekten her. Sie nannten den Teil über den Glauben “Dahran Schaister”. Sie teilten die Menschen in vier Gruppen ein und nannten den Teil Anbetung “Kerm Schaister.” Sie teilten auch das Leben des Menschen in vier Phasen. Jede davon wurde “Dschuk” genannt. Alle von diesen glaubten an die Einigkeit des Erhabenen, an das Vergänglichsein des Diesseits, an den Jüngsten Tag, an das göttliche Strafgericht und an die Qual und konnten Wunder erweisen, indem sie gegen ihr eigenes Ich kämpften. Die Neuerungen, die von der nachkommenden Generation durchgeführt wurden, bildeten den Anlaß zur ihrer Ungläubigkeit. Als der Islam erschien, verlor diese Religion an Geltung. Wer unter ihnen kein Moslem ist, ist ungläubig. Wir können über diejenigen, die vor dem Islam lebten, nicht urteilen.”
Mazdaismus ist eine Sektion des Brahmanismus. Ihre Angehörigen vergöttern das Feuer, die Kuh und das Krokodil. Sie sind also Anhänger einer falscher Religion, die in der Zeit von Kuschtusab, einem von den persischen Schahs, die Kisrâ genannt werden, von “Zarathustra” errichtet wurde. Es ist nicht bekannt ob Zarathustra wirklich lebte oder nicht! Sie beerdigen ihre Toten nicht, bewahren sie in speziellen Türmen auf und geben ihre Leichen den Geiern zum Fressen. Eine andere Sekte, die “Sih” genannt wird, hält den Bart für heilig. Ihre Anhänger lassen niemals ihren Bart schneiden. Außerdem gibt es auch die “Hinduist” genannte Sekte. Diese Leute glauben an alle Aberglauben der Laien. Die Glauben im Hinduismus sind so primitiv, dass dieser Glaube ganz aus der Bahn geriet.
Die Brahmanen
prägen den Menschen ein, dass sie die Gebote der Brahmapriester beachten, ihnen immer gehorsam sein sollen, dass sie nach dem Buch von Manu handeln, keine Beziehung zu Parias haben und kein Wesen töten sollten. Die Brahmanen geben keine Information über den Geist und Körper. Sie halten die Menschen für geistlich und den Fluß Ganges in Indien für heilig. Ferner betrachteten sie es als eine heilige Pflicht, im Ganges zu baden, sein Wasser zu trinken und sogar ihre Toten hineinzuwerfen.
Der Brahmanismus, der mit Götzendienst beinahe identisch sind und deren Anhänger sogar einige Götzenbilder anbeteten, müsste unbedingt verbessert werden. Es ist aber zu bedauern, das BUDHA, der hundert Jahre später, nähmlich der 600 vor der Geburt von St. Jesus geboren wurde, diese Religion vollständig in die Irre führte. Es ist möglich, Budha mit Luther gleich zu stellen, der viele Aberglauben der katholischen Glaubensrichtung abschaffte und die heretischen Sekten des Protestantismus errichtete.