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Gedenken zum 8. Mai, dem Ende des Zweiten Weltkrieges
Jahre nach 1945
Ein besonders markantes Datum im heurigen "Gedankenjahr" ist der 8. Mai, der das offizielle Ende des Weltkrieges und damit das Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft brachte. Auch für Muslime gibt dieser Tag Anlass zur Reflexion. Als Teil der österreichischen Gesellschaft kann ihnen gerade die jüngste Geschichte des Landes nicht gleichgültig sein. Aus der Vergangenheit zu lernen und bewusster die Gegenwart zu gestalten, gelingt nur in der Auseinandersetzung mit den Themen, die uns die Geschichte mahnend vorgibt: Faschismus, Rassismus und Überlegenheitswahn. Erst dann gewinnt der Auftrag "Nie wieder!" Substanz.
„Oh ihr Menschen. Wir haben euch von Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, dass ihr einander kennen lernen möchtet. Wahrlich, der Angesehenste von euch ist vor Gott der, der unter euch der Gerechteste (Gottesfürchtigste) ist.“ (Koran 49/13)
Der Islam steht für eine klare Haltung in bezug auf Rassismus. Rassismus widerspricht dem in dem zitierten Koranvers dargelegten göttlichen Prinzip der Vielfalt, welches zu kulturellem Austausch untereinander einladen soll. Gerechtigkeit als für alle Menschen verbindlicher Wert bildet dabei die ethische Grundlage für ein gedeihliches und friedliches Miteinander.
Als Muslime stehen wir so mit ganzem Herzen hinter der Aufforderung „Nie wieder!“. Eingängig beschwört dieses Motto die Entschlossenheit, Faschismus und die damit verbundene menschenverachtende rassistische Politik keinesfalls zuzulassen. Unzählbar die Opfer, denen durch die grausame Gewaltherrschaft der Nazizeit unvorstellbares Leid angetan wurde – der jüdischen Bevölkerung, den Roma, politisch oder weltanschaulich Andersdenkenden. Ja, man schreckte im selbstherrlichen Rassenwahn nicht davor zurück, Kinder für medizinische Versuche zu missbrauchen und als „lebensunwertes Leben“ zu ermorden.
„Nie wieder!“ muss aber mehr sein als lediglich ein Bekenntnis, das formelhaft gebraucht wird, um sich von der Geschichte zu distanzieren oder gar der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit zu entgehen. Vielmehr soll sich damit der Auftrag verbinden, das hohe Gut der demokratischen Rechtsstaatlichkeit Österreichs aktiv mitzugestalten.
Im Sinne der mutigen Widerstandskämpfer von damals, deren Einsatz hier gewürdigt werden soll, ist die Bereitschaft zu Zivilcourage und einem gesellschaftspolitischen Mitdenken nicht hoch genug zu schätzen.
Gerade wenn man sich vor Augen führt, dass es keine Selbstverständlichkeit bedeutet, Demokratie in einem freien Land leben zu können, leitet sich daraus ein sehr bewusster Umgang mit allen damit verbundenen Elementen wie Meinungs- und Glaubensfreiheit oder Bürgerrechten ab.
Somit obliegt es uns, Zeitgeschichte auch für die Jugend in einer Weise darzustellen, dass die belastete Vergangenheit deutliche Vorgaben für unser Heute und für die Zukunft gibt.
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İmtisali cahidu fillah olubtur niyetim,
Dini islamın mücerred gayretidir gayretim.
Fazlı Hak ve hikmeti cündü ricalullah ile,
Ehl-i küfrü serteser kahreylemektir niyetim.
Embiyau evliyaya istinadım var benim,
Lütfü Haktandır hemen ümidi fethu ve nusratım.
Nefsim ve malımla nola kılsam cihanda içtihad,
Hamdülillah var gazaya sad hazaran rağbetim.
Ey Muhammed! Mucizatın Ahmedi muhtar ile,
Umarım galib ola Edayı dine devletim!
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